Neues in der Kategorie Psyche und Therapie

Das Antragsformular für ein Wiedereingliederungsprogramm oder das "Hamburger Modell" gibt es in der Regel bei Ihrem Arzt, bei den Krankenkassen oder bei der Rentenversicherung. Grundsätzlich wird der Antrag von Ihrem Arzt erstellt und ausgefüllt. Dann wird dieser Antrag an die Krankenkasse und den Arbeitgeber weitergereicht. Der Arbeitgeber muss laut Gesetz mehr...  
Um die Sinnhaftigkeit und damit den Erfolg eines Wiedereingliederungsprogramms zu überprüfen, sollte die obige Frage vorab - vor allem im Sinne des Betroffenen - ehrlich und offen geklärt werden. Bitte gehen Sie jedoch als Betroffene/r davon aus, dass Sie zur Klärung der Frage Unterstützung benötigen, denn letztlich ist dies eine mehr...  
Folgende links sollten Sie auf jeden Fall besuchen, wenn Sie demnächst ein Wiedereingliederungsprogramm beginnen wollen: a) Betanet: Wiedereingliederungsprogramm b) Einfach-teilhaben.de: Wiedereingliederungsprogrammc) die Seite für die Schwerbehindertenvertretung: Hamburger Modelld) Rehadat: Fallbeispiele für Wiedereingliederung mehr...  
Manche Zustände und Vorgehensweisen im deutschen Gesundheitssystem sind schlichtweg inakzeptabel. Aber leider bekommt man/frau dies erst mit, wenn sie/er krank ist und sich oft garnicht wehren kann. Von einem dieser Zustände habe ich letzte Woche erfahren:  Eine der wenigen psychosomatischen Kliniken/Psychiatrien in Deutschland, die auch eine stationäre Intervall-Therapie für komplex mehr...  
Chronisch psychisch Kranke werden es kennen: Es gibt Therapie-Anbieter, die versprechen sofortige Heilung. Es gibt eine Reihe von Therapie-Angeboten, die "boomen". Und immer mal wieder kommt ein/e Bekannte/r und fragt: "Hast Du denn das und das schon ausprobiert?"Es ist verständlich, gesund werden zu wollen. Es ist mehr als zu verstehen, mehr...  
Jedem ist inzwischen klar - und es ist überall zu lesen: Immer mehr Menschen müssen wegen psychischer Störungen in Kliniken behandelt werden. Ein Trend, den niemand verleugnen kann. In einer Studie erklärt die Barmer Krankenkasse, dass innerhalb von zwanzig Jahren die Fälle (wobei ich nicht weiß, ob hiermit Personen oder mehr...  
Die Freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen hat eine Informationsbroschüre herausgegeben, die einen hervorragenden Überblick über wichtige Kontakt- und Beratungsstellen für psychisch Kranke gibt. Was m.E. wirklich klasse ist: Nicht nur die Anschriften, sondern auch die Leistungen und Ziele der Anlaufpunkte werden beschrieben. Das 36-seitige Heft trägt dem Titel "Orientierung in bewegten mehr...  
Laut des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL) ist die zumutbare Belastung bei Krankheitskosten in der Steuererklärung teilweise verfassungswidrig. Daher rät der BDL immer öfter zum Einspruch. Laut dessen Aussage müssten Krankheitskosten vollständig - also nicht wie so oft ohne Reduzierung um die so genannte zumutbare Belastung - als außergewöhnliche Belastung abgezogen mehr...  
Nach dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel werden psychischer Terror und die damit verbundenen Schädigungen nicht vom Opferentschädigungsgesetz berücksichtigt. Das heißt im Klartext: Keine staatliche Entschädigung für Stalking- und Psychoterror-Opfer (Az.: B 9 VG 2/10 R). Positiv ausgedrückt: Nur rein körperliche Gewalttaten und Angriffe sind entscheidend. Das Urteil ist hart. Und mehr...  
Ein neues Urteil des Oberlandesgericht Koblenz (OLG) macht es klar: Private Krankenversicherungen müssen ein Krankentagegeld bei zielführender Behandlung bezahlen, unabhängig davon, ob der Versicherte ambulant oder stationär behandelt wird. Siehe hierzu auch: Az.: 10 U 686/09 Hintergrund: Ein Bankkaufmann war wegen einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig. Ein von dem Unternehmen beauftragter Gutachter bescheinigte, mehr...