Eine stationäre Intervalltherapie wird oft in pschosomatischen bzw. psychiatrischen Fachkliniken angeboten. Bei einigen langwierigen chronischen Krankheiten wird hier in Abstimmung mit den ambulanten Therapeuten und Ärzten immer wieder ein stationäres Intervall in ein- und derselben Fachklinik einbezogen, z.B. zur Medikamentenumstellung, zur Stabilisierung, im Krisensituationen oder auch für sehr belastende Themen. Bekannt ist diese Art von Therapie z.B. bei Traumafolgestörungen, aber auch bei Eßstörungen.
Geeignet ist diese Art der Therapie vor allem, da in der stationären Therapie in einem geschützten Rahmen Maßnahmen und Erkenntnisse erarbeitet werden, die dann im Alltag, also ambulant umgesetzt bzw. auch geübt werden müssen.
Oft wird für eine Intervalltherapie ein idealer Abstand von einem halben Jahr, einem Jahr oder auch zwei Jahren genannt - letztlich hängt dieser auch von der individuellen Stabilität ab. Aufgrund der oft langen Wartezeiten und eventuell komplexe Genehmigungsprozesse ist es oft sinnvoll, sich genauestens bei den Kliniken über Zeiten etc. zu erkundigen. Wartezeiten von über einem Jahr sind gerade auf spezialisierten Trauma-Stationen keine Seltenheit.
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